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„Sanieren ist ja eigentlich das falsche Wort“, sinniert Murhammer. „Richtiger wäre es, man würde von technischer Aufrüstung oder Modernisieren sprechen.“ Der Grund liegt auf der Hand: In der relativ jungen Fertighausgeschichte sind die ältesten Häuser noch lange nicht baufällig und demnach auch noch nicht wirklich ein Fall für den Sanierungsexperten. Aber so ehrlich ist man: Energietechnisch sind die Häuser der ersten Stunde bei weitem nicht auf dem Stand von heute. „Der Standard der Wärmedämmung ist jetzt selbstverständlich wesentlich höher als vor 15 Jahren – aber wenn man schon daran denkt, die Fassade neu zu dämmen, dann sollte man vielleicht gleich einen Schritt weiter machen und eine technische Aufrüstung überlegen“, sagt Murhammer. „Lüftungsleitungen, Solarthermie, Photovoltaik – da gibt es einige interessante Aspekte, die man gleich mitberücksichtigen könnte!“ Und schließlich will man mit der Sanierungsoffensive nicht nur Besitzer von Fertighäusern ansprechen. „Die Sanierung mit vorgefertigten Elementen ist für jedes Gebäude möglich“, betont Murhammer. Funktionieren soll das, vereinfacht ausgedrückt, indem praktisch ein Haus rund um das Haus errichtet wird. In die „zusätzliche“ Fassade werden alle neuen Leitungen und Elemente integriert, die für eine moderne energetische Versorgung nötig sind. Die Vorteile liegen auf der Hand. Durch die Vorfertigung sind die Arbeiten an der Baustelle in kürzester Zeit erledigt, nervenaufreibende Arbeiten an der Fassade entfallen und optische Kompromisse sind praktisch nicht nötig. Dass die Kosten für diese Form der Sanierung, die weit über eine bloße thermische Sanierung der Außenhülle hinausgeht, auch entsprechend höher liegen, ist klar. Allerdings, so Murhammer: „Man muss dabei auch berücksichtigen, um wie viel mehr wertvoller das Objekt wird!“ Und: Das Haus kann mit einem Arbeitsgang komplett saniert werden. Mehr zum Thema Sanieren mit Fertigteilen lesen Sie in "Fertighaus Träume 2010" |
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