FERTIGHAUSTRÄUME

Homestory

Es wohnt sich gut im Passivhaus

Kommt man im Passivhaus ohne Heizung aus? Muss man auf ein Stück „Wohnkomfort“ verzichten? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben zwei Familien nach ihren Erfahrungen befragt. 

Die Familie Vormair wollte nur umbauen – jetzt hat sie ein neues Haus.

Anita und Anton Vormair wollten ihr Haus eigentlich renovieren. Neue Türen, neues Bad, neue ..., irgendwann winkten die Professionisten ab. „Eure Wünsche sind mit eurem Haus nicht vereinbar, da müsst ihr neu bauen“, hieß es. Also gab's gleich ein neues Haus.

Fertighausprofi Genböck hatte das vor rund 25 Jahren geplante Haus seinerzeit aufgebaut – und jetzt wieder abgebaut. Eine junge Familie mit knappem Budget hatte das Glück, das „alte“ Haus der Vormairs erstehen und am eigenen Grundstück mithilfe der Genböck-Monteure wieder aufbauen zu können. 
Anita und Anton Vormair wohnen indes im neuen Genböck-Haus, das auf dem bestehenden Fundament aufgebaut wurde. Durchdachte Raumaufteilung, viel Licht – und praktisch Passivhaus-Standard. Tauschen wollen sie nicht mehr.

Familie Weitzenböck genießt das neue Wohngefühl im Haus und in der Kanzlei.

„Sogar an kühlen Tagen reicht es aus, wenn wir den Kachelofen im Wohnzimmer und im ersten Stock heizen“, sagt Anton Vormair. Die Luftwärmepumpe braucht man nur mehr für „Notfälle“.

Passivhaus-Standard erreicht auch das Wohnhaus der Familie Weitzenböck, das Genböck vor acht Jahren errichten durfte. „Dieses tolle Wohngefühl genießen wir nicht nur im Winter, sondern auch in heißen Sommern – da reicht es, wenn wir am Abend ganz schnell die Fenster öffnen, dann ist die Wärme sofort wieder draußen“, ist Anita Weitzenböck happy. Ehemann Fritz ließ die neue Steuerberatungskanzlei als Passivhaus errichten und genießt mit seinen Mitarbeitern das Wohlfühlklima. „Selbst im heißen Sommer 2015 hatten wir nie über 25 Grad. Und die Heizkosten liegen für das ganze Gebäude bei 448 Euro im Jahr!“