FERTIGHAUSTRÄUME

Finanzierung: Kreative Lösungen sind gefragt

Ein starker Partner an der Seite ist gerade bei der Finanzierung eines Hauses unverzichtbar. Mit umfassendem Service und kreativen Finanzierungslösungen macht Raiffeisen selbst exklusive Häuser nicht unerreichbar.

Mit dem richtigen Partner ist die Realisierung und Finanzierung Ihres Traumhauses leicht zu verwirklichen.

Wer soll das bezahlen? Eine Frage, die wohl beinahe jede Familie intensiv beschäftigt, wenn sie sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen möchte. Am Sparbuch liegt in der Regel zu wenig, um ein derartiges Projekt locker finanzieren zu können. Aber das heißt noch lange nicht, dass man auf sein Traumhaus verzichten muss!

Kreative Lösungen Da ist eine gute Bank gefragt, die bei allen Fragen rund um das neue Eigenheim unterstützend zur Seite steht. Es braucht kreative Finanzierungslösungen und einen Wegweiser durch den dichten Dschungel aus Bankkrediten, Bauspardarlehen, Bundes- und Landesförderungen. Anton Hechtl, Finanzierungsexperte der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien: „Wir bieten unseren Kunden ein umfassendes Serviceangebot, das natürlich nicht nur einen Bankkredit beinhaltet. Wir informieren auch über die Wohnbauförderungen und die vielen Energiesparmaßnahmen, die nicht nur sinnvoll sind, sondern unter Umständen auch zusätzliche Fördergelder bringen.“ Die Beratung endet zudem nicht bei der reinen Information. „Wir helfen selbstverständlich auch beim Ausfüllen der Formulare für die diversen Förderungen und reichen die Ansuchen bei den zuständigen Förderstellen ein!“

Maximale Freiheit Was an Finanzierungslücke übrig bleibt, wird durch einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen aufgefüllt. „Wir haben für unsere Kunden einen Wohnkredit, der sich an die Wünsche individuell anpassen lässt, um während der Bauphase Doppelbelastungen zu ersparen“, sagt Anton Hechtl. Bis zur Fertigstellung fallen bei dieser Ausleihung nur die monatlichen Zinsen an, erst danach werden die monatlichen Pauschalraten fällig. „Das gibt maximale Freiheit bezüglich der Rückführung und ermöglicht eine Anpassung an die persönliche Lebenssituation.“ Die Laufzeit liegt bei bis zu 30 Jahren. Wichtig bei der Finanzierung eines Bauvorhabens ist die Frage der Verzinsung. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten – mit jeweils unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Bei der variablen Verzinsung erfolgt eine laufende Anpassung des Zinssatzes an einen fixen Indikator (z.B. 3-Monats-Euribor). Der Kunde profitiert bei dieser Variante vom derzeit niedrigen Zinsniveau. Sondertilgungen sind jederzeit möglich, der Zinssatz passt sich dem Marktniveau an. Das ist auch das Risiko bei der variablen Verzinsung. Bei einem Fixzinssatz richtet sich die Laufzeit der Fixzinsvereinbarung nach den individuellen Bedürfnissen der Kunden. Wer langfristig plant, sollte eine langfristige Fixzinssatzvereinbarung treffen. Übrigens: auch bei bestehenden variabel verzinsten Krediten kann eine Fixzinsvereinbarung getroffen werden! Der Vorteil fixer Zinsen liegt in der Absicherung für den vereinbarten Zeitraum. Allerdings profitiert man in dieser Phase auch nicht von einem fallenden Zinsniveau.

Wie auch immer Die Experten von Raiffeisen haben für alle Fälle die richtige Lösung parat. Anton Hechtl: „Am besten, Sie wenden sich gleich an den nächsten Raiffeisen-Berater in Ihrer Nähe und lassen sich ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot erstellen.“ Infos gibt es auch auf: www.raiffeisenbank.at


IM GESPRÄCH
Anton Hechtl

Intensive Beratung
ist unverzichtbar!

Der erste Schritt auf dem Weg zu einer­ sicheren Finanzierung ist ein intensives Beratungsgespräch mit einem Raiffeisen Finanzierungsexperten. FERTIGHAUSTRÄUME hat mit Anton Hechtl, dem Finanzierungsexperten der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, gesprochen.

Was muss man als Bauherr zu einem Beratungsgespräch mitnehmen?
Anton Hechtl: Basis ist eine exakte Haushaltsrechnung. Diese Gegenüberstellung von monatlichen Einnahmen und Ausgaben ist eine ganz wichtige Hilfestellung für den Kunden, um die mögliche monatliche Rückzahlungskraft zu bestimmen.

Muss man wissen, wie viel das Haus kosten wird?
Hechtl: Das Bauprojekt sollte finanziell schon einigermaßen konkrete Formen angenommen haben. Was wird das Haus kosten? Welche Einrichtungsgegenstände müssen angeschafft werden? Wie hoch werden die Kaufnebenkosten sein? Diese Nebenkosten finden oftmals keine Beachtung, können aber in Summe bis zu 10 Prozent der Kaufsumme ausmachen. So fallen zum Beispiel 3,5 Prozent Grunderwerbsteuer und 1,1 Prozent für die Eintragung des Eigentumsrechts ins Grundbuch an. Auch die Kosten für Makler und Notar dürfen nicht vergessen werden. Kennt man die Gesamtkosten, werden die Eigenmittel, die der Kunde in die Finanzierung einbringen kann – Sparbücher, Bausparverträge, Wertpapiere etc. –, von diesem Betrag abgezogen und so die erforderliche Finanzierungshöhe und die „Wunschrate“ ermittelt. 

Wie viel Eigenkapital ist nötig?
Hechtl: Rund ein Viertel der Gesamtkosten sollte durch Eigenkapital abgedeckt sein. Das ist aus unserer langjährigen Erfahrung für den Kunden sinnvoll. Wenn es sich der Kunde leisten kann, sind aber auch Vollfinanzierungen möglich. Ein Teil der Gesamtkosten kann durch die Wohnbauförderung des Landes abgedeckt werden. Voraussetzungen sind die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen und eine ökologische Bauweise, ohne die es in keinem Bundesland Fördergelder gibt. Zusätzlich kann es eine Familienförderung und Darlehensbeträge für die Haustechnik geben.