FERTIGHAUSTRÄUME

Behördenwege

Keine Angst vor Behörden

Wer ein Haus baut, hat notgedrungen auch Kontakt mit den Behörden. Aber keine Angst, die wollen nur helfen! Vor allem mit der Gemeinde hat ein Bauherr immer wieder zu tun.

Dort gibt es die wichtigsten Infos rund um das Grundstück: Flächenwidmungsplan und Katasterplan zeigen Lage und Größe des Grundstücks sowie die Nachbargrundstücke an, der Bebauungsplan informiert, wie man überhaupt bauen darf. Wichtig: Die Bebauungsvorschriften sind von Gemeinde zu Gemeinde und oft auch von Straße zu Straße verschieden!

Wenn das Bauprojekt konkreter wird, muss man wieder auf die Gemeinde, um das Bauansuchen – gespickt mit Plänen, Baubeschreibung, Grundbuchabschrift etc. – einzureichen. Sind diese Unterlagen in Ordnung, wird ein Termin für die Bauverhandlung festgelegt, zu dem Bauwerber, Anrainer, Sachverständige und Planverfasser eingeladen werden. Der Bürgermeister entscheidet als Baubehörde 1. Instanz, ob gebaut werden darf.

Mit diesem Baubescheid in der Hand kann man beim Land um eventuelle Förderungen ansuchen. Wenn die Baubewilligung rechtskräftig ist, bittet die Gemeinde den Bauwerber erst einmal zur Kassa: Die Aufschließungskosten – für Straßen, Straßenbeleuchtung und Gehsteig – werden fällig. Auch diverse Fristen beginnen zu laufen, denn binnen zwei Jahren muss mit dem Bau begonnen werden, binnen fünf Jahren muss das Haus fertig sein. Vorm Einziehen geht’s nochmals zum Gemeindeamt – denn die Anzeige zur Fertigstellung ist dafür eine Voraussetzung. 

Der Weg zu den Behörden ist bei einem Bauprojekt unvermeidbar – aber vor allem auch nötig, um zu wichtigen Informationen zu gelangen.