FERTIGHAUSTRÄUME

Keller: Die intelligente Investition in die Zukunft

Beton: Werte für Generationen

Der Bau des Eigenheims ist eine langfristige Investition und bedarf einer sorgfältigen Planung. Aus Kostengründen verzichten Bauherren oft auf die Errichtung eines Kellers. Eine Ersparnis, die auf lange Sicht teuer zu stehen kommt. Denn abgesehen davon, dass ein Keller günstig mehr Fläche bietet, die – entsprechend gebaut – flexibel nutzbar ist und hilft, die Heizkosten zu senken, sind kellerlose Häuser am Markt wenig gefragt.

Eine gute Investition: Keller machen Häuser wertvoller, steigern die Wohnfläche und die Freude am Haus.

Die meisten Bauherren errichten nur einmal im Leben ihr Eigenheim mit dem Ziel, Räume für ihr Wohlbefinden zu bauen und dabei eine Wertanlage zu schaffen. Genau deshalb ist es ganz wichtig, zu diesem Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen hinsichtlich der Kosten zu treffen, denn sparen am falschen Fleck kann langfristige Folgen haben. Der Bau eines Hauses sieht lang-, mittel- und kurzfristige Investitionen vor. Also erscheint es logisch, den Sparstift möglichst nur bei kurz- und mittelfristigen Investitionen anzusetzen, die zu einem späteren Zeitpunkt mit überschaubaren Kosten verändert und den Bedürfnissen angepasst werden können. Im Gegensatz dazu sollten langfristige und unveränderbare Investitionen, wie der Bau eines Kellers, gründlich überlegt werden. Denn einen gut geplanten Keller kann man nachträglich einfach nicht mehr bauen.

Keller versus Bodenplatte

 Die tatsächlichen Kosten für den Bau eines Kellers werden meist überschätzt. Hier sollte man bedenken, dass auch jede Alternative zum Keller ebenfalls mit Kosten verbunden ist. Auch der Verlust an Nutz-, Wohn- oder Grünfläche durch die Unterbringung von notwendiger Haustechnik oder Staufläche muss bedacht werden. 

  Hierzu belegt eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Bauforschung, dass der Keller eines frei stehenden Einfamilienhauses, im Vergleich zu einem

Gebäude, ausgestattet mit einer Bodenplatte, bei ca. 15.000–20.000 Euro Mehrkosten ungefähr 70–80 m2 mehr Nutzfläche bringt. Bei den Gesamtbaukosten entspricht dieser Zugewinn an Fläche von etwa 64% aber nur einer Erhöhung von nur 5%. Darüber hinaus bringt ein Keller einen echten Mehrwert für die gesamte Immobilie. 

Räume mit Funktion

  Trifft man rationale Entscheidungen und möchte langfristig Geld und Ressourcen sparen, setzt man möglichst auf alternative Energieträger und innovative Haustechnik. Funktionen, die sich gut im Keller unterbringen lassen. Und dabei schafft man die besten Voraussetzungen für eine optimale Nutzung von Garten und Wohnfläche. Aus energetischer Sicht wirkt der Keller zudem auch als Pufferraum zwischen Erdreich und Aufbauten. Er bietet dadurch aus bauphysikalischer Sicht erhebliche Vorteile im Hinblick auf den Wärme- und Feuchtigkeitsschutz. Vergleichsstudien belegen z.B., dass dieser Effekt bei einem Niedrigenergiehaus bis zu 9% Einsparungen bei den Heizkosten bedeuten kann.

Flexible Nutzung

  Moderne Gebäude sollten flexibel sein, denn die Anforderungen einer Familie ändern sich im Laufe des Lebens ständig – Kinder werden älter und erwachsene Menschen nicht jünger. Vorhandene Räume sollte man daher schnellstmöglich ohne große bauliche Veränderungen anpassen können. Entscheidet man sich bereits bei der Planung für einen Keller, können Kellerräume rasch als Wohnraum umgestaltet und genutzt werden. Darüber hinaus lassen sich Kellerräume sowieso wunderbar als Lifestyle-Oasen gestalten, wie z.?B. für Wellness, als Partyraum oder Heimkinobereich, für einen Handwerksraum, Weinkeller oder Übungsraum für Schlagzeug mit Gitarre – alles ist möglich. 

  Da sich eine Baufläche eher selten im ebenen Gelände befindet und daher das Untergeschoß häufig zu einem Teil aus dem Erdreich ragt, können auch Räume mit hohem Lichtbedarf, wie z.B. ein Büro, Gästezimmer oder eine Einliegerwohnung, untergebracht werden. Wofür man auch immer einen Keller nutzt, fest steht, dass die zusätzliche Nutzfläche für die Bewohner einen Mehrwert bedeutet und damit die Lebensqualität steigt. Eine Investition, die sich langfristig rechnet. 

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