FERTIGHAUSTRÄUME

VARIO-HAUS rüstet auf

Dank der neuen vollautomatischen Produktionsanlage kann der niederösterreichische Fertighaushersteller VARIO-HAUS ab sofort 250 Hauseinheiten pro Jahr und Schicht herstellen und somit seinen Output deutlich erhöhen. Eröffnet wurde die Anlage im Rahmen der Europäischen Tage des Fertighauses von VARIO-HAUS-Chef Josef Gruber gemeinsam mit dem Wiener Neustädter Bürgermeister Klaus Schneeberger. 

Nach der offiziellen Eröffnung gab es natürlich eine ausführlich Tour durch das Werk und die neue Produktionsanlage.

Auch der Umwelt wird zukünftig noch mehr Rechnung getragen. Dazu hat Vario eine Photovoltaikanlage installiert, die zukünftig mehr Strom produzieren wird als am Standort verbraucht wird. Zusätzlich zur modernen und umweltfreundlichen Technik setzt man auch auf langjährige Mitarbeiter. Zwei von ihnen wurden nun für ihr über 30-jähriges Engagement geehrt. 

Blick zurück und nach vorn

In seiner Festrede erinnert VARIO-HAUS-Chef und Gründer Josef Gruber an den Anfang von VARIO-HAUS vor 36 Jahren. „Damals habe ich mir als Ziel vorgenommen, 10 Häuser innerhalb eines Jahres zu bauen. Im zweiten Jahr habe ich es erreicht.“ Bereits nach wenigen Jahren platze das Unternehmen aus allen Nähten und musste vom ursprünglichen Produktionsstandort an den heutigen Firmensitz in der Ackergasse übersiedeln. Mit den Jahren wurde weiter expandiert: Eine zweite Halle, neue Büroräumlichkeiten und neue Maschinen kamen dazu. Nun erfolgt der Umstieg auf eine – zum Teil – vollautomatische Produktionsanlage, nicht zuletzt wegen den hohen Anforderungen an die Sicherheit. 

3,8 Millionen Euro hat das Unternehmen dafür ausgegeben, die Produktionsanlage ist nun eine der modernsten Europas. Fast jede Anforderung an die Raumhöhe ist mit den neuen Maschinen umsetzbar und das noch präziser als bisher. Gruber: „Mein neues Ziel ist es, 200 Häuser pro Jahr herzustellen.“ Mit dem neuen Maschinenpark ist dies möglich: 250 Häuser pro Jahr und Schicht lassen sich damit produzieren. Großteils mit Holz aus der Umgebung. „Holz ist der Schatz der Wiener Neustädter“, betont Gruber, „VARIO-HAUS verbaut jährlich rund 6.000 Kubikmeter Holz für 65.000 Quadratmeter Außen- und Innenwände.“ 

Strom aus eigener Erzeugung

Zusätzlich zum Maschinenpark hat das Familienunternehmen auch in Photovoltaik investiert. Damit wird nun am Standort mehr Strom produziert als verbraucht wird. Mit dem hauseigenen Strom werden zukünftig unter anderem die Elektrofahrzeuge oder Hubstapler der Firma betrieben. Was in Spitzenzeiten erzeugt und nicht verbraucht wird, speist der Fertighaushersteller ins öffentliche Netz ein. „Pro Jahr sparen wir somit 112.000 Kilo CO2 ein“, erläutert Gruber.

Nachhaltigkeit im Denken

Der Wiener Neustädter Bürgermeister Klaus Schneeberger gratuliert zum Erfolg des ständig wachsenden Unternehmens: „Bei VARIO-HAUS ist die Mitarbeiterkultur ein wesentlicher Punkt. Man merkt: Da ist Herz dabei“, so Schneeberger. „Die Produktionsanlage ist ein finanzielles Investment, aber die Mitarbeiter sind die Basis der Firma.“ 

Über Vario-Haus

Die 1983 von Ing. Josef Gruber gegründete und nach wie vor von ihm geführte VARIO-BAU Fertighaus GesmbH produziert und vertreibt unter der Marke VARIO-HAUS Einfamilienhäuser als Niedrigstenergie- oder Passivhäuser in Holzrahmenbauweise. Unter der Herstellermarke VARIO-BAU werden außerdem Reihenhausanlagen, Bürogebäude, Kindergärten und andere Bauträger-Objekte sowie kommunale Bauten entwickelt und hergestellt. Das Unternehmen gilt als eines der innovativsten der Branche und hat unter anderem das erste Fertighaus als Passivhaus auf den Markt gebracht. Firmenstandort ist Wiener Neustadt. In Italien sowie der Schweiz agiert VARIO-HAUS mit eigenen Tochterunternehmen. Außerdem ist VARIO-HAUS durch Vertriebspartner in Deutschland, Tschechien und Ungarn vertreten.

www.variohaus.at